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Bikefitting

Radfahren ist eine körperliche Bewegung und daher gesund.

Aber der Spaß beim Radfahren kann durch verschiedene lästige Probleme verdorben werden. Ursachen für Verletzungen sind durch die falsche Einstellung vom Rad schon vorprogrammiert.

Deshalb wird von uns jeder Kunde bei bike&run professionell vermessen! Und so wird’s gemacht:

1. Vermessung

  • Schrittlänge für genaue Ermittlung der Rahmengröße und Sattelhöhe.
  • Rumpfhöhe für Rahmen Oberrohr- und Vorbaulänge.
  • Größe für die Kontrolle von Rahmengröße, Oberrohr- und Vorbaulänge.
  • Schulterbreite wird für die Lenkerbreite benötigt
  • Armlänge
  • Fußsohle
Vermessung bei bike&run

Um einer optimalen Bike-Maßanpassung gerecht zu werden, müssen alle Daten ermittelt werden.

2. Kundendaten

Alle abgemessenen Maße werden nun im PC eingegeben.

3. Biketyp

Nun wird nur noch unterteilt ob Rennrad, Mountainbike, Triathlon oder Trekking.

 

4. Kontrolle und Feineinstellung

Der Winkel vom Oberschenkel zum Unterschenkel sollte zwischen 25 – 30° liegen.

5. Sattelneigung

Am idealsten ist die grüne Linie (waagerecht) - für Freeride und Downhill die rote Linie - lange Aufwärtsfahrten und Sprinter nehmen die blaue Linie als Einstellung.

 

6. Fußstellung

Die Kletts auf der Schuhsole sollten so eingestellt werden, dass der Fußballen in der Mitte des Pedal stehen (optimalste Kraftübertragung).

Vermessung bei bike&run
Vermessung bei bike&run

 









Folgende Beschwerden können durch die Anpassung
beseitigt oder verbessert werden!

KREUZ

Kreuz-Probleme kommen oft vor weil der Sattel-Lenker Abstand zu kurz ist und/oder die Lenker-Sattel Höhe nicht zusammen passt. Normalerweise gehört der Sattel waagrecht montiert: Regelmäßig sollte man diese waagrechte Sattelposition bzw. den Punkt, wo die Sitzknochen in Kontakt mit dem Sattel kommen, überprüfen. Oft wird der Sattel vom Fahrer ruiniert, weil er nicht gerade sitzt. Nach einem Sturz sollte man auf jeden Fall den Sattel austauschen.

KNIE UND OBERSCHENKELN

Eine falsch eingestellte Sattel-Höhe könnte das Knie verletzen. Wird der Sattel zu hoch eingestellt, wird die Kniescheibe durch die Wucht der Bewegung seitlich bewegt. Während der Streckbewegung wird die Kniescheibe seitlich geschoben und das führt zu einem Schmerz in der Außenseite der Kniescheibe. Wird der Sattel zu niedrig eingestellt, kann die untergestreckte Position der Beine eine Zerrung der Kniescheibe und des Oberschenkels provozieren. Wird der Sattel zu weit vorne montiert (steiler Sitzrohrwinkel) wird dadurch der Winkel des Kniegelenks zu klein und das hat die gleichen Auswirkungen wie bei einem zu niedrig eingestellten Sattel.
Die Fußposition am Pedal sollte so sein, dass die imaginäre Belastungslinie vom Oberschenkel zum Unterschenkel genau durch die Kniemitte geht.

NACKEN UND SCHULTERN

Nacken und Schulter-Probleme kommen oft vor weil der Sattel-Lenker Abstand zu kurz ist, und/ oder der Höhenunterschied zwischen Sattel und Lenker zu groß ist. Der Radfahrer braucht extrem viel Kraft um nach vorne sehen zu können. Ist der Sattel-Lenker Abstand zu weit und deswegen die Sitzposition zu gestreckt, könnte der Druck auf die Nackenstreckmuskeln Nacken- oder Schulterschmerzen provozieren. Nackenschmerzen kann man vermeiden, indem man die Handposition am Lenker öfter wechselt. Ein Rennlenker ist bequemer über längere Strecken, weil mehrere Handpositionen möglich sind. Herabhängende Schultern durch einen zu breiten Lenker erzeugen lästige Schmerzen und deshalb sollte die Breite des Lenkers der Schulterbreite entsprechen.

SITZ-PROBLEME

Am Sattel liegt der größte Teil des Gewichtes vom Radfahrer. Hauptsächlich kommen die Schmerzen von der Kondition der Radfahrer und von der Bekleidung. An einen Rennsattel muss man sich erst gewöhnen und auf langen Strecken ist eine Radhose Pflicht. Den richtigen Sattel kann man nur durch Ausprobieren finden. Ein Sattel, der nicht waagrecht montiert ist, kann Sitz- und Kreuzschmerzen verursachen. Ist der Sattel zu hoch montiert, beginnt das Becken zu wackeln und das kann Hautreizungen verursachen. Durch eine zu gerade Sitzposition wird der Druck auf den Sattel erhöht. Indem man die Sitzposition verlängert, können die Arme und Beine das Gewicht vom Körper übernehmen.

HAND UND HANDGELENKLenkradeinstellung

Falsche Lenkereinstellung verursacht Probleme: Handgelenk und Hand sollten geradlinig sein. Falls Sattel und Lenker zu weit auseinander sind trägt die Lenkstange zu viel Körpergewicht und die Ellbogen sind auch zu gestreckt, so dass der Radfahrer nicht auf die Straße reagieren kann. Ein Winkel von circa 120 Grad, vom Unterarm bis zu dem Oberarm, gibt genug Federung zum Oberkörper und genug Komfort für den Radfahrer.

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